Frohe Weihnachten

December 19th, 2005

Da es hier etwas eingeschlafen ist, habe ich beschlossen, das selbst in die Hand zu nehmen.

FELIZ NAVIDAD !!!
Ralf, ich wünsche dir und Sara wunderschöne Weihnachten und ein frohes neues Jahr. Lass was von dir hören. Wir erleben hier bereits den 2. Schneefall dieses Jahres (ocasionalmente nevó), bekommen sicher die gleichen Geschenke wie im letzten Jahr aber freuen uns trotzdem. Lass es dir mit deiner neuen Familie gut gehen.

Jeder kann sich hier beteiligen und Grobi seine Wünsche zukommen lassen, einfach per Kommentar.

die kruxe und Anhang

Ich bin nicht verschollen!

July 13th, 2005

Howdy!

Ich weiß, es ist schon eine Weile her, dass ich was von mir lesen ließ, aber es ist auch verdammt wenig passiert in letzter Zeit. Außerdem habe ich meine Digicam ausversehen bei VW mit reingenommen, raus war mir dann zu heikel, weil da ja alles SOOOOOOHHHHH geheim ist sind die da ziemlich pingelig. Das mekwürdige ist nur, dass man praktisch alles mit REIN nehmen kann, aber nicht RAUS. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass die einen mit geheimsten Geheimnissen vollfotografierten Memorystick finden…bescheuert!
Egal! Ich bin izwischen ein bischen umgezogen. Von meiner neuen Wohnung brauch ich nur noch 15min auf Arbeit, das mach schon was aus. Aber ich glaube nicht, dass ich hier lange bleibe. Ein paar Sachen sind nämlich ganz schön mexikanisch:
- Beim duschen läuft das Wasser in die Bude. Die Schwelle der Badtür ist zum Zimmer zu abfallend.
- Die Elektrik ist merkwürdig. Das Antennenkabel vom Fernseher steht unter Spannung (aber ordentlich).
- Die Vorhänge sind ziemlich durchsichtig. Es isr nach vorne raus und eine komplette Seite ist Fenster. Keine Ahnung wie doll sich die
Mädels aus der Nachbarschaft darüber freuen, aber mein Exhibitionismus hält sich in Grenzen.
- Es gibt kein Waschbecken. Ich dachte erst das wäre nicht so wild, weil draußen eins ist un zum Zähneputzen reichts, aber is doch nicht so das Wahre. Fällt einem am Anfang nicht so auf, aber es nervt dann um so mehr. Naja, andererseits bin ich ja keine Mimose und werds schon ne Weile
aushalten.
Und dann waren noch meine Eltern da. Für die war es glaub ich ganschön abenteuerlich. Vorsichtshalber sind wir erstmal alle für 4 Tage nach Oaxaca (sprich: wachAka, und wehe es sagt nochmal einer OH-AH-chaka, dann rast’ ich aus!). Da geht es vergleichsweise ruhig zu, bis auf den Feierabendverkehr. Ich habe auch mal ein paar Tage Ruhe gebraucht, das hat also gepasst. Außerdem bin ich noch mit meinem Vati auf den Vulkan meben meinem Popo (übrigens habe ich keinen Durchfall mehr) gestiegen (Iztaccíhuatl, wer das als erster richtig ausspricht kriegt eine Flasche, hoffentlich hab ich mich nicht verschrieben).
Neulich bin ich mit einem SEHR lansamen Bus gefahren. Normalerweise heizen die hier wie die Bekloppten. Aber jener war anders. Man kann sich das so vostellen, als wenn man einen kompletten Tag übelste Oberhammer-Achterbahn fährt und dann Kinderkarussell. Aber nicht das mit
den kleinen Flugzeugen die immer hoch und runtergehen, sondern das mit dem Feuerwehrauto mit Bimmel (eine Runde = eine Minute). Der ist so langsam gefahren, dass er bei allen Ampeln bei Rot ankahm und dann immer die komplette Rotphase warten musste. Ich war drauf und dran auszusteigen und zu laufen. Nebenbei passieren auch noch so Dinge wie Bürgersteig mit Seifenwasser schrubben oder man findet in der Gemüseabteilung frische Avocados der Marke “Hass”. Egal hat trotzdem geschmeckt. Einen tollen Bandnamen hab ich auf MTV gesehen: Genitallica. Das Lied war aber von typisch mexikanischem Inhalt, in etwa so “Du hast mich verlassen und ich vermiss dich so (weil jetzt keiner meine Schlüpper wäscht) und mein Herz macht ganz verrückte Sachen (wie schlagen) vor lauter Sehnsucht”
Mittlerweile hab ich auch eine richtige Arbeit: ein paar Lampen von rechts nach links uns andere von links nach rechts - boah, schwitz…

So, jetzt müsst eine gaaanz lange Zeit vorstellen, bis es weitergeht…

In den letzten Wochen habe ich mich mit einer Presse rumgehärgert, die schon seit Monaten laufen sollte aber der (deutsche) Chef hat ganze Arbeit geleistet. Aus lauter Sparwut hat er eine Menge alte Teile nicht auswechseln lassen, die jatzt alle nacheinender anfangen zu spinnen. Meistens sind es irgendwelche Hydraulikventile aber die Elektriker stehen irgendwie unter Generalverdacht und rücken immer zuerst
an. Außer dem haben diese Typen absolut keinen Plan. Zuerst meinten sie, dass man die Presse ohne Führungen fahren kann, dann hat sie mal
ein bischen schief aufgesetzt und ein paar ordentliche Späne von der Form abgeschlagen (der Stößel wiegt etwa etwa 30t). Dann wurden die Führungen angebaut. Und die Form wurde mit äußerster Inbrunst geschmiert geschmiert, damit sie besser zusammenrutscht und zwar auch die Teile, die niemals andere berühren aber man weiß ja nie… An einem anderen Tag ist ein Kranseil gerissen mit einer 15t schweren Pressenform dran. Das Seil sah vorher schon aus wie ein Korkenzieher. Im Keller steht etwa 30cm hoch die Olpampe. Kein Wunder, die Presse tropft wie eine Tropfsteinhöle. Nebenan steht noch eine andere große Presse, die auf einer Seite keine Schtuzvorrichtungen hat. Genau das richtige für jeden der schon mal ganz flach sein wollte.
Aber auch in anderen Firmen passieren merkwürdige Dinge: Für die Arbeit an der Presse habe ich mal ne Taschenlampe gebraucht, die ich auch schnell aufgetrieben hatte. Nur das die Batterien schon ein bischen runter waren. Ich geh also zum Materiallager um mir Batterien geben zu lassen. Da sagen sie mir, dass es im Moment keine Batterien einzeln gibt, aber eine ganze Lampe könne ich kriegen. Dazu war ein Anforderungsschein auszufüllen, was ich umgehend tat, da ja mein Hauptziel eine funktionierende Lichtquelle war. Zurück im Lager muss ich mir anhören, dass ES KEINE LAMPEN GIBT!
Außerdem ist das Konzept des Gefälles zur Ableitung von Regenwasser offensichtlich nicht vollständig verstanden. Die tiefste Stelle liegt meistens genau zwischen zwei Gullys. Von Vorteil sind dabei aber die sogenannten Topes (Bremshügel, damit man langsam fährt), denn die kann man meistens als Brücke über die Straßenseen beutzen. Bei mir funktionieren die Topes mittlerweile nicht mehr. Ich fahr seit einiger Zeit mit dem Fahrad auf Arbeit und habe nach so langsam raus, die Dinger mit voll Speed zu nehmen.
Mittlerweile regnet es fast jeden Tag so am Nachmittag oder Abend. Das ist bischen nervig weil man dann nichts machen kann und es ist praktisch dann, wenn ich Zeit habe. Andererseits ist es nicht mehr so pfurztrocken und man sieht wieder ein bischen grün.

Ok, das solls für diesesmal gewesen sein, ich hänge noch ein paar Fotos von Izta und der Presse ran, damit ihr auch was zum gucken habt. Ich wünsch euch alles Gute und einen spitzen-Sommer,
Euer Grobi

… leider krieg ich keine Fotos mehr hoch, ich glaub der Speicher ist voll. Wer will dem schick ich sie per mail!

Nudeln mit schwarzer Soße…

February 16th, 2005

…gabs heute abend bei mir. Jetzt werden einige glauben “hach der Grobi, hatter seine Soße anbrennen lassen”. Wäre zwar möglich - is aber nich so. Ich hab mir nämlich “Tintenfisch in seiner Tinte” gemacht. Wenn ich gewusst hätte wieviel schwarz aus so ‘ner kleinen Dose kommt.
Egal, eigentlich wollte ich euch heute mal die Geschichte meiner Arbeitserlaubnis erzählen: Alles fing ganz normal an. Eines schönen Morgens führ ich zusammen mit Lorena (la loca) auf die andere Seite der Stadt zur Einreisebehörde. Dort gaben sie mir ein paar Zettel, auf denen steht, was alles zu erledigen ist. Das war so einiges, aber nichts, was eine Kind des deutschen Behördenstaates hätte Angst machen können. So war zum Beispiel ein Formular zu kaufen, auszufüllen und damit zur Bank zu gehen und knapp 400 Pesos zu bezahlen, ein weiteres Formular auszufüllen, Kopien von verschiedenen Dokumenten zu ziehen (Reisepass, FH-Zeugnisse…) und ausserdem wollten sie je ein Schreiben von mir und von der Firma, im Prinzip, was ich hier will, und warum die mich brauchen. War alles schnell erledigt, bis auf den Brief vom Chef, der brauchte mich wohl nicht so dringend. (Ohne Arbeitserlaubnis komme ich bei VW nicht rein und kann deshalb praktisch nichts machen.)
Nach anderthalb Wochen hatte ich auch den Brief. Ich bin also wieder zur Einreisebehörde und habe alles abgegeben. Alle waren sehr zufrieden und sie sagten mir, dass es 30 Tage dauert.
Auf Arbeit wurde es mir schnell langweilig, weil ich wirklich so gut wie nichts zu tun hatte außer mit den verschiedenen Programmen rumzuspielen (vorwiegend Solitär) und ab und zu jemandem zu helfen, wenn was eilig war. Da sagte mir ein Kollege, dass es bei manchen Anträgen auch schneller geht, man muss nur ein bischen mehr bezahlen (kein Schmiergeld, ganz offiziell). Ich also wieder zur Einreisebehörde und nachgefragt, ging aber nix. Ich dachte, wenns nich geht, dann gehts nich und war halbwegs zufrieden.
Als ich mich also durch die dreißig Tage gelangweilt hatte, machte ich mich erneut auf zur - na - Einreisebehörde und … “Tut mir unheimlich leid, der Antrag ist bereits genehmigt, das Dukument wurde aber noch nicht erstellt. Wenn Sie wohl in zwei klitzekleinen Wöchelchen wiederkommen könnten?” Ich sah ein, dass das passieren kann, war ja auch Weihnachten dazwischen, und alle waren zhufrieden.
Ich langweilte mich also noch zwei Wochen um dann wieder zur Einreisebhörde zu pilgern. Diesmal lautete der Satz: “Alles fertig, nur noch nicht unterschrieben. Aber in zwei Wöchelchenleinchen können Sie es abholen.” (Nicht ohne einen gewissen Stolz über den grandiosen Fortschitt in der Stimme.) Ich gab mich zum Zeichen meiner Ungeduld etwas genervt, was auch die entsprechende Wirkung erzielte. Die Dame schien etwas geknickt - war bestimmt auch nicht ihre Schuld, dass es so lange dauert aber an wen sonst sollte ich mich wenden? Ich nahm’s dann doch noch gelassen, und alle waren zufrieden.
Übrigens, wer das hier liest bekommt eine leckere Flasche Tequila, wenn ich mal nach D kommen sollte (ausser Admins, die kriegen eh eine).
Zwei Wochen später, es februarte bereits heftig, fand ich mich also wieder bei der Einreisebehörde ein und - man sollte es nicht glauben - man überreichte mir ein Papier, das mir vorübrgehend erlaubt zu arbeiten. Das war aber immernoch nicht die entgültige Arbeitserlaubnis (FM3). Für die waren wieder Formulare zu kaufen und auszufüllen, etwa 1700 Pesos zu bezahlen, ein weiteres Formular auszufüllen, Kopien von verschiedenen Dokumenten zu ziehen sowie 5 Fotos (3 von vorn, 2 im Profil) einzureichen. Das hab ich gemacht und bin zwei Tage später wieder zur Einreisebehörde, um die Sachen abzugeben. Weil ich mich selbst ein bischen dumm angestellt hatte und die Fotos nix taugten, hat es ein bischen länger gedauert, aber wie gesagt, selber schuld. Jedenfalls waren am Ende alle zufrieden. Nach einer Woche sollte alles fertig sein.
Ich langweilte mich also noch eine Woche und ging dann wieder zu meiner Einresebehörde. Am besten gefiel mir diesesmal, dass mich diese Type fragte, ob ich schonmal dagewesen bin. Ich bejahe und sage, dass mein FM3 heute abzuholen sein sollte. Er lief ein bischen umher und sprach mit einigen Leuten um mir dann das Ergebnis seiner Nachforschungen mitzuteilen: “Wir haben grade keine Büchlein (das FM3 sieht so ähnlich aus wie ein Reisepass), deshalb kann ich ihnen ihr Dokument heute noch nicht aushändigen.” Ich bewahrte die Fassung und fragte, wann, und ob ich telefonisch nachfragen könnte ob es fertig ist. Er gab mir eine Nummer, alle waren ein bischen zufrieden und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Inzwischen ist Sara auf den Geschmack gekommen, ‘mal rauszufahren’. Wurde auch Zeit, denn ich habe seit zweieinhalb Monaten nicht viel mehr als Stadt gesehen. Auch wenn die Ausflugsziele nicht immer sehr glücklich gewählt sind, wie z.B. vorletztes Wochenende, als wir zu einem See wollten, diesen auch von Ferne sahen uns dann aber mit einer fließenden Kloake begnügen mussten, die uns noch eine halbe Stunde weiter hinterherstank (das “Wasser” war graublau!). Oder aber die Fahrt in das vermüllteste Dorf ever seen: Tepeaca.

Auf Arbeit haben sie mir eine sehr merkwürdege Arbeitet gegeben. Kommentare in ein Riesen-Programm schreiben. Wem Step5 (DOS) was sagt, der weiß, was das bedeutet. AKüFi aufgr.s.begr.ZeichZhl. Erst dachte ich, die wollen mich veralbern - ich habe über eine Woche gebraucht - aber war dann doch nicht. Als Konter habe ich erstmal eine kaputte Datei abgegeben und überrascht getan, dass es nicht funktionierte. Und dann gejammert jetzt müsste ich den Mist nochmal machen (Natürlich hätte ich Solitär gespielt). Da die Reaktion aber entsprechend panisch ausfiel - die Dokumentation musste fertig werden - bin ich mir ziemlich sicher, dass es keine Verarsche war. Und huch, da hatte ich doch noch ne Sicherheitskoppie gespeichert. So’n Mehl aber auch!

Heute gabs Riesen-Hamburger. Das funktioniert so: Wenn ein grosser Auftrag abgeschlossen ist, verkloppen die von der Mechanik-Werkstatt die ganzen Metall-Abfälle (ja, hier gibts dafür richtig Kohle) und das Geld wird dann in einem Gelage von der gesamten Belagschaft vergessen.

Zu den Fotos: ein paar von den Ausflügen (leider hab ich bei einem Mal den Akku nicht aufgeladen), mein Popo pafft eine Feierabendfluppe und mein erstes Gehalt in voller Pracht

Ich wünsche euch allen einen baldigen Frühlingsanfang (grins!),
Euer Grobi/Ralle

últimas noticias

December 30th, 2004

Hallo Ihrs!

Weil ihr alle meine besten seid, schreib ich euch heute wiedermal, was mir so wiederfuhr.
Erstmal war:

Weihnachten

Da gibts natürlich eine Firmen-Weihnachtsfeier mit ordentlich Tequila. Bei der Verlosung habe ich 22 Schraubenzieher gewonnen. Also falls mal jemand einen braucht…
Um Weihnachten wird hier nicht so ein Trara gemacht wie bei uns, obwohl die diversen Großunternehmen des Einzelhandels natürlich anderes im Sinn haben. Allerdings gibts hier ja noch den 6. Januar (den gibts in Mitteldeutschland auch, ich weiß, aber ohne Geschenke!) Die Familie Gutierrez hat sich gegenseitig mit ausgefallenen Tassen beschenkt. Die haben das Problem “Ich weiß nicht was ich schenken soll!” gelöst indem jedes Jahr was anderes dran ist.
Zu essen gabs Fich - chöhhhn chahhhhf, logo - und als Nachtisch eine unglaubliche Götterspeise (Foto). Keine Ahnung, wie die das machen. Das grüne, weiße und rote ist in einer einheitlichen Gelatine eingeschlossen. Man sieht keine Stellen wo irgendwie Schichten auf einandergelegt sind oder so. Alle haben gerätselt, wie man sowas wohl macht - ohne Erfolg.
Am 25. früh war die Luft in Mexiko Stadt so klar, dass man in alle Richtungen die Berge sehen konnte. Das ist extrem selten. Irgendwie habe ich vergessen, Fotos zu machen - das ist auch ziemlich selten.
Jedenfalls wirkt die Stadt ziemlich klein, weil die Berge hoch sind, ohne Anhaltspunkt aber nicht so wirken - erstaunliche Sache das.
Sara und ich sind in ein Dorf namens Tepoztlan (Fotos) in Morelia gefahren. Die Hauptstadt von Morelia ist Cuernavaca was man mit “Hörnerkuh” oder so ähnlich übersetzen könnte. “Hornochse” kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden, da “vaca” eindeutig weiblich ist.
Tepoztlan ist so ein typisches Ausflugsziel mit Handwerksmarkt und “Tequila mit Zitrone”-Eis (hmmm Hand kreist auf Bauch) und extrem steilen Holperstraßen. Die Felsen sind klettertechnisch nicht von der schlechtesten Sorte, ich habe aber keine Haken gesehen - mal sehen ob ich dahingehend was rauskriege… Sie sind ausserdem an den meisten Stellen bewachsen (Foto “grün” - für Insider).
Am Sonntag hatte der Neffe von Sara seinen ersten Gebutstag. Das Ausmaß der Feier hätte in Deutschland einem Fünfzigsten alle Ehre gemacht. Das Highlight für die Kinder ist immer die “Piñata” (Fotos), ursprünglich ein sternförmiges Pappdingens, das mit Süßigkeiten gefüllt und zur Feier des Anlasses mit einem Knüppel bearbeitet wird, bis es platzt. Dann hamstern alle die Süßigkeiten ein.
Damit es nicht zu leicht ist, zieht jemand am Strick, so dass die Piñata dauernd hin und her baumelt.
Die erhöhte Schwierigkeitsstufe wird mit verbundenen Augen gespielt.
Urspünglich gabs die Piñata nur zu Silvester (glaub ich). Ausserdem hat sie mittlerweile die Form von Shreks, Spidermans oder Winnie Puhs angenommen.
Zum Schluss wurden verschiedene Kinder in die leere Hülle gesteckt und fotografiert bis sie heulend wegrannten - die verstehn echt keinen Spaß.
Gestern auf der Heimfahrt von der Arbeit im Bus kam im Radio eine Sendung, wo man grüßen kann.
Ein Gruß hatte ungefähr folgenden Wortlaut:

“Hallo ich grüße alle und vor allem der Fahrer von Linie 56, Fahrzeugnummer 5. Er soll dran denken,
dass manche Leute gern unversehrt ankommen würden…”

Ich würde das auf weitere Fahrer anderer Linen ausweiten. Achterbahn für dreifuffzig - unschlagbar.
Nebenbei beim Schreiben höre ich einen Haufen Musik durch, die ich mir aus dem Firmenetz gezogen habe. Dabei habe ich das Gefühl dass Frau Aguilera schon mindestens 30 Alben rausgebracht haben muss, oder ist das immer wieder das gleiche?
Ich hab noch ein Foto von Puebla dazugetan. La Paz ist eine Kirche auf einem Hügel (bestimmt ein klitzekleiner Vulkani). Sie liegt ziemlich genau zwischen meiner Wohn- und meiner Arbeitsstelle. Weil es so hoch liegt, kann man es ziemlich weit sehen und zur Orientierung nutzen, zum Beispiel, wenn man nachts eine “Abkürzung” genommen hat und sich da wieder rausfitzen muss.
Und ein Popo-Bild darf auch nicht fehlen (wenn die hier wüssten, was eine Popo ist…)

Das solls für heute gewesen sein, allen einen guten Rutsch undViele Grüße,
Euer Grobi/Ralle

Feliz Navidad

December 23rd, 2004

Wir denken, iwir spreche im Namen aller, wenn wir dir hiermit ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen. Sicherlich sind die meisten auf dem Weg in die heimatlichen Gefilde oder lassen sich bereits von Mutti verwöhnen. Du hast die Mamitas ja ausgeschlagen ;-)

Fühl dich gedrückt und von weihnachtlicher Glühweinstimmung angesteckt; ein paar Nelken und anderes Gewürz, Orangenschalen und billigen Rotwein gibt es sicher überall auf der Welt. Kauf dir der Stimmung wegen doch so eine Blinkerdudellichterkette und denk beim Feiern an uns im laukalten (werden 9°C) Deutschland - die letzten weißen Weihnachten (wo alles in Deutschland weiß war) ist bereits 23 Jahre her.

Tucci und Nadsch

Und denke rechtzeitig daran, dir für Silvester Rollmops zu besorgen. Sonst droht dir so etwas:

Durchzechte Nacht